Die Arche Noah für den Katastrophenschutz! - Fahrzeug des Monats August 2026
Hlučín (Hultschin). Feuerwehrleute des tschechischen Katastrophenschutzes durchqueren mit dem Amphibienfahrzeug Kalan den 700 Meter breiten Hlučín-See (Hultschin-See) in der Region Mährisch-Schlesien. An Land geht die Fahrt in schwerem Gelände weiter. Für den brachialen Vortrieb des „Ungetüms“, das auf Gummiketten unterwegs ist, sorgt ein 12-Zylinder-Dieselmotor von Tatra. Der Kalan ist die Reaktion des tschechischen Innenministeriums auf die zunehmende Gefahr durch den Klimawandel. Im September 2024 hatte der Fluss Opava (Oppau), der an Hlučín vorbeiläuft, zuletzt für verheerende Überschwemmungen gesorgt. „Der Kalan wird elf Monate im Jahr nicht benötigt. Aber im zwölften Monat ist er unentbehrlich“, sagt Brigadegeneral David Kareš, Kommandant der Spezialeinheit, die das Amphibienfahrzeug zurzeit unter härtesten Bedingungen testet. Für Redaktion: kfv-herford.de ist das Grund genug, den Kalan, der auch auf der Interschutz in Hannover zu sehen war, als Fahrzeug des Monats August 2026 vorzustellen. ...weiterlesen
Kreis Düren. Das trocken-heiße Sommerwetter hat an mehreren Stellen im Land Vegetations- und Waldbrände ausgelöst. So wütet im Hürtgenwald (Kreis Düren) noch immer ein Großbrand (15.08.2026). Mittlerweile sind 1.400 Helfer - Feuerwehrleute, Kräfte des THW, der großen Hilfsorganisationen und Soldaten der Bundeswehr - vor Ort, um die Lage in den Griff zu bekommen. Bereits am Vortag waren 1.800 Menschen evakuiert worden. Nun äußern sich Krisenstab und Einsatzleitung vorsichtig-optimistisch: In der Nacht sei es zu keiner weiteren Brandausbreitung gekommen. Das Großfeuer hat eine Fläche von mehr als 300 Hektar oder drei Millionen Quadratmetern erfasst. Forstministerin Silke Gorißen, die sich vor Ort ein Bild der Lage gemacht hat, dankte allen beteiligten Einsatzkräften. Sie sprach vom „größten Waldbrand in der NRW-Landesgeschichte“.
Kreis Herford. Der extrem heiße und trockene Sommer hat sich im Juli 2026 in weiten Teilen Deutschlands, so auch in OWL, nahtlos fortgesetzt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der Juli extrem sonnig und von einer beispiellosen Dürre geprägt. Die Feuerwehren befanden sich überall im Land in erhöhter Alarmbereitschaft. Den Süden Europas und Südwestfrankreich hat es besonders hart getroffen. Schwere Waldbrände nahmen zum Teil apokalyptische Ausmaße an. Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal auf die vergangenen Tage zurück.
München. Die Phase zwischen der Alarmierung und dem wirksamen Einsatz der Retter vor Ort muss so kurz wie möglich sein – denn nur so können Menschenleben gerettet und Schäden minimiert werden. Um den „Faktor Zeit“ weiter zu optimieren, hat die Feuerwehr München das Projekt „Blitz“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht ein vollelektrisches Vorauslöschfahrzeug (VLF) vom Typ Iveco eDaily 72C (Aufbau Iturri) mit Hochdrucklöschanlage und Kombi-Rettungsgerät. Die Mannschaft - sie ist per „Team-Radio“ miteinander verbunden - soll erste Lösch- und Rettungsmaßnahmen durchführen, noch bevor der Löschzug eintrifft. Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion, ist sich sicher: „Wir sparen mehrere Minuten pro Einsatz und unsere Maßnahmen werden schneller wirksam!“ Redaktion: kfv-herford.de stellt den Siebentonner für den Erstangriff als Fahrzeug des Monats Juli 2026 vor.
Kreis Herford. Die extreme Hitzewelle mit Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke war das bestimmende Thema im Juni. Besonders die Rettungsdienste hatten alle Hände voll zu tun. Zudem verschärfte die Trockenheit die Lage: Zeitweise galt in der Region der Graslandfeuerindex der Stufe 4; und in Löhne stand die Trinkwasserampel auf „Rot“. Experten warnen, dass solche Hitzeperioden auch in Deutschland künftig häufiger vorkommen könnten. Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal auf die vergangenen Tage zurück.
Düsseldorf. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 kam es im Westen Deutschlands zu der verheerendsten Naturkatastrophe der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen forderte über 180 Menschenleben und hinterließ schwere Zerstörungen. Während viele Betroffene noch immer mit den Folgen kämpfen, wurde massiv in den Ausbau des Katastrophenschutzes investiert. Das NRW-Innenministerium informierte dazu am Montag (13.07.2026) in Düsseldorf.
Kirchlengern. Die Feuerwehr Kirchlengern war am Mittwochabend (15.07.2026) auf Gut Oberbehme im Großeinsatz. Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung der Jugendfeuerwehr. Unterstützung kam aus dem benachbarten Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) – denn gleich an mehreren Stellen war „Feuer ausgebrochen“. Etwa 60 Nachwuchsfeuerwehrleute kümmerten sich um die Brandbekämpfung.
Kreis Herford. Natascha Meier aus Vlotho bleibt als Kreisjugendfeuerwehrwartin im Amt. Ihr stehen auch weiterhin Michael Huß (Herford) und Fabian Stadelmann (Hiddenhausen) als Stellvertreter zur Seite. Beim 28. Kreisjugendfeuerwehrtag, der am Samstag (11.07.2026) in Hiddenhausen stattfand, wurde das Vorstandstrio im Amt bestätigt. Das Votum der Jugendfeuerwehren, die am Morgen in der Aula der Olof-Palme-Gesamtschule zusammengekommen waren, fiel einstimmig aus. Alle 85 Delegierten votierten mit „ja“.
Kreis Herford. Immer dann, wenn die Feuerwehren vor Ort Unterstützung benötigen, rückt die Mannschaft der Kreisfeuerwehrzentrale aus. In Hiddenhausen-Eilshausen werden dafür mehrere Sonderfahrzeuge und umfangreiches Spezialgerät bereitgehalten. Die Feuerwehrzentrale ist aber auch die zentrale Ausbildungsstätte für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Kreis Herford. Am Sonntag (5.07.2026) hatten das Amt für Bevölkerungsschutz und der Kreisfeuerwehrverband Herford zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen.
Kreis Herford. Einsätze, Übungen und Ausbildungsveranstaltungen: Das Jahr 2025 war für die Feuerwehrleute im Kreis Herford sehr arbeitsreich. Am vergangenen Samstag (4.07.2026) zog der Kreisfeuerwehrverband Herford e.V. - die Interessenvertretung der Brandschützer - Bilanz. Bernd Kröger, Kreisbrandmeister und 1. Vorsitzender, hatte zum 37. Verbandstag eingeladen. 111 Feuerwehr-Delegierte und zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verwaltung waren daraufhin in der Kreisfeuerwehrzentrale in Hiddenhausen-Eilshausen zusammengekommen.