In NRW sind verschiedene Konzepte und Einheiten der überörtlichen Hilfe für Großeinsatzlagen und Katastrophen (vor-)definiert. Durch dieses strukturierte, vorgeplante System wird sichergestellt, dass im Notfall schnell und in ausreichender Zahl spezialisierte Kräfte mit dem erforderlichen Gerät bereitstehen. Außerdem wird dadurch eine landesweit einheitliche Zusammenarbeit der Gefahrenabwehrbehörden gewährleistet.
Die Katastrophenschutzkonzepte des Landes NRW umfassen unter anderem:
- Löschzüge der Bezirksbereitschaft (BezBer),
- Logistikzug NRW (Log-Z NRW),
- Wasserförderzug NRW/Wasserfördersystem (WF-Z NRW/WFS),
- Wasserrettungszug NRW (WR-Z NRW),
- Einheiten des Sanitätsdienstes (u.a. Patiententransportzug 10/PT-Z 10),
- Einheiten zur psychosozialen Notfallversorgung (PSNV),
- Einheiten der ABC-Gefahrenabwehr (u.a. ABC-Zug NRW, Messzug NRW)
- Mobile Führungsunterstützung (MoFüSt)
In NRW gelten zahlreiche Katastrophenschutzkonzepte, um bei einer Großschadenslage schnell reagieren zu können.
(Foto: Elbehochwasser im Jahr 2013)
Zerstörungen in Mülheim/Ruhr durch den Gewittersturm „Ela“ im Jahr 2014.