Feuerwehrfamilie hält in der Not zusammen

Feuerwehr Frechen bekommt Mannschaftstransporter aus Vlotho

Frechen MTF Abholung cVlotho/Frechen. Zwei Mannschaftstransporter der Feuerwehr Vlotho haben binnen weniger Stunden einen neuen Eigentümer gefunden. Sie sind nun bei der Feuerwehr Frechen (Rhein-Erft-Kreis) im Einsatz. Möglich gemacht haben das Torsten Sievering, Wehrführer der Weserstadt, und  Amtskollege Peter Hartl aus dem Rheinland. Während der Hochwasserkatastrophe waren der Einsatzleitwagen und ein Transporter der Frechener Wehr in den schmutzig braunen Fluten der Erft abgesoffen.   

Wassermassen richten schlimme Zerstörungen an!

2. Bereitschaft der Bezirksreserve Detmold unterstützt Aufräumarbeiten im Sauerland

DSC 0368Märkischer Kreis. Sintflutartige Regenfälle haben im Westen und Südwesten von Deutschland schlimme Zerstörungen angerichtet. Tief „Bernd“ forderte allein in NRW mehr als 30 Menschenleben. Erst nach und nach wird das gesamte Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Noch immer werden zahlreiche Menschen vermisst - sind unzählige Retter im Einsatz, um die Lage in den Griff zu bekommen. Die 2. Bereitschaft der Bezirksreserve Detmold (Herford/Minden-Lübbecke) war am Mittwoch (14.07.2021) mit 150 Helfern von Feuerwehr und DRK in den Märkischen Kreis ausgerückt. Dort hatte sich die Lage durch das Hochwasser der Lenne dramatisch verschärft. Um 14.15 Uhr war deshalb die „Großeinsatzlage“ ausgerufen worden.

Übungsbrände bei den Stadtwerken gelöscht!

DSC 0305Herford/Hiddenhausen/Vlotho. „Wir lernen für Ihr Leben gern!“, so lautet ein Leitspruch der Feuerwehr. 20 junge Feuerwehrleute aus Herford, Hiddenhausen und Vlotho haben das gerade erst wieder unter Beweis gestellt. Sie absolvierten während der zurückliegenden Wochen den dritten Abschnitt ihrer Grundausbildung. Am vergangenen Samstag (3.07.2021) fand die Abschlussprüfung statt. Sven Detering, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Vlotho, und seine Amtskollegen Axel Freitag (Herford) und Nicholas Jost (Hiddenhausen) zeigten sich anschließend mit den Ergebnissen zufrieden.  „Alle haben das Lehrgangsziel erreicht!“, sagte Detering, der in diesem Jahr die Planungen übernommen hatte.

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ULF für den massiven Löscheinsatz - Fahrzeug des Monats Juli 2021

FahrzeugdesMonats 2021 07Lingen. Jährlich fünf Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet die BP-Raffinerie in Lingen zu Kraftstoffen, Heizöl und chemischen Vorprodukten. Eine anerkannte Werkfeuerwehr mit mehr als 30 Mitarbeitern sorgt für die Sicherheit auf dem weitläufigen Gelände am Dortmund-Ems-Kanal. Sie rückt seit kurzem mit einem neuen Universallöschfahrzeug (ULF) aus. Feuerwehrausrüster Empl hat den Vierachser von Scania exakt auf die Belange der Privatwehr zugeschnitten. Er ist mit einem Löscharm ausgerüstet und hat alle gängigen Löschmittel an Bord. „Die Ausrüstung der Werkfeuerwehr ist auf einem hochmodernen Stand“, sagt Chef Martin Hamfeld. Redaktion: kfv-herford.de stellt den außergewöhnlichen Löschboliden aus dem Emsland als Fahrzeug des Monats Juli 2021 vor. ...weiterlesen

Föderale Struktur im Katastrophenschutz ist richtig und gut!

VdF-Mitgliederversammlung in Hilden

DSC 0186Hilden. NRW-Innenminister Herbert Reul hat während der VdF-Mitgliederversammlung in Hilden (Kreis Mettmann) die Leistungen von Feuerwehr und Rettungsdienst gelobt. Die Handlungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Retter sei trotz Corona-Pandemie landesweit zu jeder Zeit und an jedem Ort gewährleistet gewesen. „Trotz aller Einschränkungen musste niemand bei einem Herzinfarkt oder Wohnungsbrand über Gebühr auf Hilfe warten.“ Forderungen nach mehr Kompetenzen für den Bund im Katastrophenschutz erteilte der Minister im Übrigen eine klare Absage. VdF-Vorsitzender Dr. Jan Heinisch machte deutlich, dass die Digitalisierung unser aller Leben immer weiter verändern wird. Mit dem Projekt „Digital-Zündung“ will der Verband die Weichen für die Zukunft stellen und in eine neue (digitale) Zeit aufbrechen. „Wenn wir als Feuerwehr nicht ganz vorne mit dabei sind, dann werden wir ein Problem bekommen!“

Neues Werk in Betrieb genommen

Magirus Lohr erweitert seine Produktionskapazitäten

Magirus Lohr Eroeffnung GebaeudeUlm/Premstätten. Die Magirus-Gruppe hat am 4. Juni 2021 in Österreich ihren neuen Firmenstandort in Betrieb genommen. Magirus Lohr, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Magirus GmbH aus Ulm, ist jetzt in Premstätten bei Graz (Steiermark) ansässig, wo nach modernsten Standards Feuerwehrfahrzeuge gefertigt werden und sich nun auch das „Kompetenzzentrum für Feuerwehrmannschaftskabinen“ befindet. „Das neue Werk erlaubt uns in den kommenden Jahren noch besser für unsere Kunden da zu sein“, sagte Marc Diening, Chef der Magirus-Gruppe.

Mit der VR-Brille in die virtuelle Übungswelt eintauchen!

Kreisfeuerwehrverband informiert sich beim DRK über Virtual-Reality-Ausbildung

DSC 0106Kreis Herford.  Computerspiele bieten schon länger die Möglichkeit, in „fremde Welten“ einzutauchen. Doch der Spielwelt ist die moderne Simulationstechnik längst entwachsen. Im Rettungsbereich bietet Virtual Reality (VR) völlig neue Möglichkeit. Was sonst als Übung  mit einem hohen Aufwand nachgestellt werden muss, kann nun dreidimensional mit einer Spezialbrille durchlebt werden. Beim DRK-Kreisverband Herford-Stadt e.V. ist die Ausbildung im virtuellen Rettungswagen bereits Realität. Kreisbrandmeister Bernd Kröger kann sich gut vorstellen, dass die VR-Brillen künftig auch an der Kreisfeuerwehrzentrale zum Einsatz kommen, um die Feuerwehrleute realitätsnah zu schulen. „Wir dürfen uns der neuen Technik, die viele Möglichkeiten bietet, nicht verschließen!“ Landrat Jürgen Müller hat bereits finanzielle Mittel für die VR-Ausbildung in Aussicht gestellt.

„Magische Kugel“ sorgt für Sicherheit

Löschfahrzeuge der Feuerwehr Spenge mit Abbiegeassistenzsystemen nachgerüstet

IMG 5410Spenge. Die Feuerwehr Vlotho hatte erst vor wenigen Tagen den Anfang gemacht (Redaktion: kfv-herford.de berichtete). Jetzt sind die Löschfahrzeuge der Feuerwehr Spenge ebenfalls mit Abbiegeassistenzsystemen ausgerüstet. Die moderne Technik erkennt Fahrradfahrer und Fußgänger im „toten Winkel“. Der Fahrer wird rechtzeitig gewarnt und schwere Abbiege-Unfälle dadurch vermieden. Das  „Förderprogramm Abbiegeassistenzsysteme“ des Bundesverkehrsministeriums hat die Investition möglich gemacht. „80 Prozent der Kosten wurden übernommen“, erklärte Wehrführer Thomas Reschke.

Neues Gerät im Waldbrandeinsatz erprobt.

Großübung „Stresstest Eggeschutz“ im Kreis Paderborn

DSC 0050Kreis Herford/Lichtenau. Trockenheit, Stürme und Schädlinge haben den Wäldern schwer zugesetzt. Die Experten prophezeien bereits den nächsten Dürresommer mit einer hohen Waldbrandgefahr. Deshalb müssen die Feuerwehren gut vorbereitet sein. Neues Gerät für die Bekämpfung von Vegetationsbränden wurde bereits beschafft.  Düsenschläuche, Löschkugeln und Waldbrand-Lösch-Rucksäcke gehören dazu. Am Samstag (29.05.2021)  probten die OWL-Feuerwehren den Ernstfall im Kreis Paderborn. Bei der Großübung „Stresstest Eggeschutz“, die im Eggegebirge nahe Lichtenau stattfand, kam auch das Waldbrandmodul aus dem Kreis Herford zum Einsatz.

Abbiegeassistenzsysteme retten Leben

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Vlotho wurden nachgerüstet

2Vlotho. Fußgänger oder Radfahrer, die sich im „toten Winkel“ aufhalten, sind der Alptraum für jeden LKW-Fahrer. Schlimme Abbiege-Unfälle können die Folge sein. Das Problem: Trotz Spiegel sind nicht alle Bereiche neben und hinter den schweren Fahrzeugen einsehbar. Sogenannte Abbiegeassistenzsysteme sorgen für zusätzliche Sicherheit. Die großen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Vlotho wurden jetzt mit der modernen Technik nachgerüstet, die den Bereich des „toten Winkels“ mit Kamera und Radarsensoren abdeckt. Die Weserstadt übernimmt damit eine Vorreiterrolle im Kreis Herford.