Löschzwerge Rödinghausen besichtigen Feuerwehrmuseum Kirchlengern-Quernheim

Rödinghausen/Kirchlengern. Die Löschzwerge Rödinghausen sind eine muntere Truppe. Kürzlich unternahm die erste Kinderfeuerwehr im Kreis Herford einen Ausflug zum Feuerwehrmuseum Kirchlengern-Quernheim. Dort lernten die Kleinen das Feuerwehrlöschwesen von anno dazumal kennen. Museumsmitarbeiterin Bärbel Kleemeier erzählte ihnen dazu spannende Geschichten. Auf  Hof Meier Nr.1 in Häver gibt es mittlerweile mehrere tausend Feuerwehr-Exponate zu sehen, die teilweise noch aus der Kaiserzeit stammen.  Das Spektrum reicht vom Löscheimer über die Handdruckspritze bis hin zum Tanklöschfahrzeug aus den 1960er Jahren.

Kompletter Neustart als einziger Weg aus der Krise

Berlin/Wuppertal/Kreis Herford. Hartmut Ziebs hat am heutigen Samstag (14.12.2019) seinen Rücktritt als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) erklärt. Er zog damit die Konsequenz aus einer beispiellosen Schlammschlacht, die über mehrere Wochen hinweg gegen ihn geführt worden war und den DFV in die schwerste Krise seiner Geschichte geführt hat. „Nach den heftigen und unversöhnlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Wochen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der einzige Weg aus der Krise nur in einem kompletten Neustart liegen kann“, sagte Ziebs während der Sondersitzung des VdF-Verbandsausschusses in Wuppertal. Diesem wolle er nicht im Wege stehen. „Danke, dass ich den Feuerwehrleuten und Deutschland vier Jahre dienen durfte!“  Die Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände aus NRW standen bis zum Schluss an der Seite des DFV-Präsidenten. Im Internet war ihm, vor allem wegen seiner mutigen Äußerungen gegen rechte Unterwanderungsbestrebungen, eine Welle der Sympathie aus allen Teilen Deutschlands entgegengeschlagen.  

Präsidialratssitzung bringt wenig neue Erkenntnisse

Braunschweig/Wuppertal/Kreis Herford. Über die Zukunft von Hartmut Ziebs als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) darf weiter spekuliert werden. Die Sondersitzung des Präsidialrates, die am Freitag (6.12.2019) in Braunschweig stattfand, hat jedenfalls inhaltlich keine neuen Erkenntnisse gebracht. „Sie blieb weit hinter den Erwartungen zurück“, sagte Dr. Jan Heinisch, der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW (VdF NRW). Auf einer außerordentlichen Delegiertenversammlung am 4. April 2020 soll nun ein neuer Präsident gewählt werden. Doch ist eine solche Neuwahl überhaupt möglich,  ohne zuvor die Abwahl des amtierenden Präsidenten herbeigeführt zu haben? Heinisch äußerte jedenfalls daran große Zweifel.

Fahrzeug des Monats Dezember 2019

FahrzeugdesMonatsDüsseldorf. Der Rhein durchquert die Landeshauptstadt Düsseldorf auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern. Gerät ein Mensch in den Fluss, so besteht fast immer akute Lebensgefahr. Die Strömung ist an vielen Stellen so stark, dass sie selbst geübte Schwimmer bis auf den Grund zieht. Jetzt kann nur noch die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr helfen. Nach einer Minute Rüstzeit ist die Mannschaft mit ihrem neuen Gerätewagen-Wasserrettung (GW-Wasserrettung) und angehängtem Rettungsboot auf dem Weg zum Einsatzort. Redaktion: kfv-herford.de stellt den Rosenbauer AT als Fahrzeug des Monats Dezember 2019 vor. ... weiterlesen 

PSU-Helferausbildung in Herford und Rödinghausen

DSC 0261Kreis Herford/ Herford/ Rödinghausen. Die Helfer der Feuerwehr und des Rettungsdienstes haben keine einfache Aufgabe. Manchmal bekommen sie solch grauenhafte Unfallbilder zu sehen, dass sie Probleme haben, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Wenn die Seele leidet, wird der Körper krank: Das Feuerwehrteam für die Psychosoziale Unterstützung (PSU) hilft den Einsatzkräften in einer solchen Situation. „Seit dem Sommer ist das PSU-Team der Feuerwehr einsatzbereit“, so Sven Büttner, der die Einheit leitet. Jetzt bildete der Kreisfeuerwehrverband 17 weitere PSU-Helfer aus. Sie nahmen an einer Seminarveranstaltung teil, die an der Feuerwache Herford und im Jugendgästehaus des Kreises Herford in Rödinghausen standfand (15. – 16.11.2019 sowie 29.11. – 1.12.2019). Zum Teilnehmerkreis zählten ehrenamtliche Feuerwehrleute aus dem gesamten Wittekindsland und Rettungsdienstmitarbeiter der Hauptamtlichen Wachen Herford und Bünde.

Unterstützung aus NRW für DFV-Präsident Hartmut Ziebs ist nach wie vor groß

34346622830 102ed52d2a o aBerlin/Wuppertal/Kreis Herford. Der Streit an der Spitze des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hat sich in den vergangenen Wochen zu einer regelrechten Schlammschlacht entwickelt. Im Kreuzfeuer der Kritik steht Präsident Hartmut Ziebs. Fünf seiner sieben Vizepräsidenten hatten ihn bereits Anfang November zum Rücktritt aufgefordert und ihm „das Vertrauen für eine weitere Zusammenarbeit entzogen“. Ihre wahren Beweggründe für diesen Schritt nennen sie bis heute nicht. Über die Amtsführung des DFV-Präsidenten gab es offenbar schon seit längerem Meinungsverschiedenheiten im Präsidium. Ziebs hatte sich zuletzt kritisch über die Rechtsaußenpartei AfD geäußert und 2016 eine Juristin mit Migrationshintergrund als Leiterin der DFV-Geschäftsstelle in Berlin eingestellt. Der Verband der Feuerwehren in NRW (VdF NRW), dem auch der KFV Herford angehört, steht weiterhin geschlossen hinter dem DFV-Präsidenten. Das wurde am Donnerstag (28.11.2019) während einer Sondersitzung des Verbandsausschusses in Wuppertal deutlich. Dabei wurde auch kritisiert, dass keiner der fünf Vizepräsidenten, die vom VdF zu der Sitzung eingeladen worden waren, die Chance ergriffen hat, Rede und Antwort zu stehen.

VdF-NRW und KFV Herford äußern Unverständnis und sprechen Hartmut Ziebs das Vertrauen aus

ziebsBerlin/Wuppertal/Kreis Herford. Hartmut Ziebs (Schwelm), Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), ist schwer unter Beschuss geraten. Er hatte in der Vergangenheit mehrfach vor „rechtsnationalen Tendenzen“ unter den 1,3 Millionen Mitgliedern des Verbandes gewarnt. Die AfD unterwandere „sehr geschickt“ viele Vereine, so auch die Feuerwehr, mahnte er etwa im August 2019 in einem Zeitungsinterview. Seine „klare Kante gegen rechts“ scheint fünf der sieben Vizepräsidenten nicht zu passen. Anders sind ihre präsidiumsinternen Rücktrittsforderungen, die sie medienwirksam publik gemacht haben, nicht zu erklären. Auf einer außerordentlichen Delegiertenversammlung, so ihr Plan, soll Hartmut Ziebs nun abgewählt werden. Ganz anders sieht das der Verband der Feuerwehren in NRW (VdF-NRW). Er spricht dem gescholtenen Präsidenten das volle Vertrauen aus. Ein DFV-Präsident habe geradezu die gesellschaftliche Pflicht, auf Probleme und Gefahren hinzuweisen. „Genau das hat Hartmut Ziebs getan“, heißt es in dem nachfolgenden Schreiben, das der VdF-Vorstand an all seine Mitgliedsverbände richtet. „Der KFV Herford unterstützt die darin vertretene Meinung ohne wenn und aber“, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger. 

Michael Stiegelmeier als Wehrführer verabschiedet / Karsten Buschmann tritt Nachfolge an

b9562ce9 e57e 472b 8e88 75924490262aHerford. Führungswechsel bei der Feuerwehr Herford: Knapp 14 Jahre lang war Michael Stiegelmeier als Wehrführer im Einsatz. Knapp 14 Jahre lang hatte er die Verantwortung für rund 400 Feuerwehrleute, kümmerte sich um deren Ausbildung und Ausrüstung. Jetzt ist der 58-Jährige in die zweite Reihe zurückgetreten. Während der Brandmeister-Dienstbesprechung, die am vergangenen Mittwoch (13.11.2019) in Elverdissen stattfand, sprach ihm Karsten Buschmann, der seit dem 1. November als Nachfolger im Amt ist, den Dank und die Anerkennung der gesamten Feuerwehr Herford aus.

Jugendfeuerwehren Kirchlengern und Hüllhorst üben gemeinsam auf Hof Homburg

DSC 0201Kirchlengern. Großalarm für die Jugendfeuerwehr: In Klosterbauerschaft brannte es am Freitagabend (8.11.2019) in einer Lagerhalle auf Hof Homburg. Die Nachwuchsfeuerwehrleute aus Kirchlengern und dem benachbarten Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) rückten gemeinsam aus. Sie brachten zwei Männer in Sicherheit und löschten die Flammen. Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung. Carsten Schröder, stellvertretender Jugendwart in Kirchlengern, hatte das Szenario ausgearbeitet. „Alles sollte so realitätsnah wie möglich ablaufen!“ Das ist ihm zweifellos gelungen.

Leitstelle macht sich Smartphone des Anrufers zu Nutze

Kreis Herford. Im Notfall zählt jede Minute. Doch für die Retter ist die Ortung eines Patienten manchmal gar nicht so einfach. Die Kreisleitstelle arbeitet deshalb seit kurzem mit der Software „Emergency Eye“ („Notfallauge“). Sie erlaubt dem Disponenten den Fernzugriff auf das Smartphone des Anrufers, ohne das darauf eine Vorinstallation notwendig ist.  Das System garantiert auf diese Weise eine sichere und zuverlässige Ortung. Über eine stabile Videoverbindung kann die Leitstelle zudem mit dem Anrufer kommunizieren. „Wir können dadurch noch schneller reagieren und effektiver arbeiten“, sagt Landrat Jürgen Müller. Der Kreis Herford ist der erste in Ostwestfalen-Lippe, der mit der Technik des Unternehmens Corevas arbeitet.