Linienbus im Feuerwehrdesign sorgt für Aufsehen und (hoffentlich) neue Mitglieder

Kirchlengern. Bereits seit einigen Tagen fährt ein auffälliger Omnibus durch die Straßen der Gemeinde Kirchlengern. Er ist feuerrot lackiert, mit der Notrufnummer „112“ versehen und an allen vier Ecken mit „Blaulichtern ausgerüstet“.  Erst auf den zweiten Blick fällt auf: Es handelt sich um einen ganz normalen Linienbus und kein Feuerwehrauto. Das knallige  Design ist vielmehr eine Werbeaktion der Feuerwehr Kirchlengern.

 

Fahrzeug des Monats Dezember 2017

FahrzeugdesMonatsEisenach. Die Wartburg ist Weltkulturerbe und das Wahrzeichen Thüringens. Sie hat aber auch einem Auto ihren Namen verliehen, das mittlerweile selbst zur Geschichte zählt. Die Wartburg Limousine und die Kombi-Version Wartburg Tourist hatten schon zu Lebzeiten veraltete Technik an Bord und waren in der DDR trotzdem heiß begehrt. Das Automobilwerk Eisenach konnte allerdings nicht annähernd den großen Bedarf abdecken. Im Staatsdienst der DDR waren die Wartburg-Automobile bei der Volkspolizei, Deutschen Post, Deutschen Reichsbahn und der gefürchteten Staatssicherheit zu finden. Redaktion: kfv-herford.de stellt einen Wartburg 353 W als Foto des Monats Dezember 2017 vor, der als Ausrückedienstwagen (ADW) bei der DDR-Berufsfeuerwehr im Einsatz war. Weiterlesen ...

Schwerlastdrohne im Brandeinsatz getestet

Drohne cTreffling/Riga/Berlin. Der Markt für Flugdrohnen boomt. Längst hat die neue Technologie auch bei der Feuerwehr Einzug gehalten. Die Vorteile für die Rettungskräfte liegen auf der Hand: Sie können mit den unbemannten Luftfahrzeugen in Bereiche vordringen, die sonst nicht oder nur mit erheblichen Gefahren zu erreichen wären. Das Spektrum der „fliegenden Augen“ reicht von der Erkundung, über die Gefahrstoffmessung bis zur Personensuche. Doch damit nicht genug: In Zukunft könnten die Drohnen außerdem als „fliegende Strahlrohre“ zum Einsatz kommen und mit ihrer Hilfe Hochhausbrände gelöscht werden. Erste Versuche mit einer Schwerlastdrohne sind im österreichischen Treffling vielversprechend verlaufen.

Neues Flugfeldlöschfahrzeug am Flughafen Dortmund

1Dortmund/Leonding. Die Flughafenfeuerwehr Dortmund hat Anfang Oktober den bundesweit ersten Panther 6x6 der neusten Generation erhalten. Das moderne Flugfeldlöschfahrzeug aus dem Hause Rosenbauer überzeugt mit Hightech und geballter Löschkraft. Dirk Aschenbrenner, Chef der Berufsfeuerwehr Dortmund, zeigte sich von der Fahrdynamik und dem Bedienkomfort des „roten Riesen“ begeistert: „Das kann im Notfall die Arbeit der Mannschaft entscheidend erleichtern!“ Der Panther ist eins der erfolgreichsten Flugfeldlöschfahrzeuge der Welt. Rund 1.400 Fahrzeuge sind in knapp 90 Ländern der Erde im Einsatz.

Fahrzeug des Monats November 2017

2017 11Bielefeld. Die Löschabteilung Bielefeld-Hillegossen ist an einem außergewöhnlichen Standort zu finden. Ihr Gerätehaus liegt auf dem Gelände der Papierfabrik Mitsubishi HiTec Paper, dem Nachfolgeunternehmen der Feldmühle AG. Etwa die Hälfte der Aktiven arbeitet im Hauptberuf in der Papiermühle. Zum Fahrzeugpark der Einheit gehört ein besonderes „Schätzchen“. Es handelt sich um einen „Opel Blitz 1,75 Tonnen“ mit Magirus Aufbau, der 1958 von der Werkfeuerwehr der Feldmühle AG in Dienst gestellt worden war. Redaktion: kfv-herford.de stellt das Löschgruppenfahrzeug 8 mit Tragkraftspritze (LF 8-TS) als Fahrzeug des Monats November 2017 vor.  Weiterlesen...

16. Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz

aDresden. Die FLORIAN gilt als kleine Schwester der großen INTERSCHUTZ. Doch die Fachmesse für die Feuerwehr, den Zivil- und Katastrophenschutz hat sich gemausert. 16.000 Besucher kamen in diesem Jahr auf das Messegelände in Dresden, wo 220 Aussteller ihre Neuheiten präsentierten. Das waren so viele wie nie zuvor seit der FLORIAN-Premiere vor 20 Jahren. „Wir sind überglücklich, die Rekordzahlen sprechen für den Standort“, sagte Roland Zwerenz, der Geschäftsführer des Veranstalters Ortec. Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal auf das Event zurück, das vom 5. bis 7. Oktober in der Elbmetropole stattfand.

Teledos-System ermöglicht realistische Messfahrten

DSC 0936Kreis Herford. Kommt es zum Austritt von ABC-Gefahrstoffen muss die Feuerwehr vorsorglich Maßnahmen treffen, um eine weitere Gefährdung von Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Mit dem ABC-Erkundungskraftwagen, in Fachkreisen kurz ABC-Erkunder genannt, sind die Wehrleute in der Lage, bereits während der Fahrt Messungen durchzuführen und einen bestehenden Anfangsverdacht zu konkretisieren. Damit das im Ernstfall reibungslos klappt, hat der Kreis Herford erst kürzlich ein Übungsmess-System erhalten. Die Besatzung des Erkunders kann jetzt im Schulungsbetrieb radiologische und chemische Stoffe aufspüren, ihre Konzentration feststellen und Zusammensetzung analysieren.

Neues Gerätehaus der Löschgruppe Vlotho-Uffeln eingeweiht.

Vlotho. Freitag, der 13. Oktober 2017 hat der Löschgruppe Vlotho-Uffeln alles andere als Unglück gebracht. An diesem Tag floss vielmehr die eine oder andere Freudenträne: Nach knapp einjähriger Bauzeit hat die Einheit ihr neues Gerätehaus bezogen, das während einer Feierstunde eingeweiht wurde. Eine entbehrungsreiche Zeit ist damit zu Ende gegangen.  Die Feuerwehr Vlotho verfügt  nun über einen modernen Stützpunkt östlich der Weser, um den Menschen im Notfall bestmöglich helfen zu können.   Rund 800.000 Euro hat die Stadt  für den Neubau, der an alter Stelle auf dem Buhn entstand, investiert. Noch am Mittwoch waren die letzten Pflastersteine verlegt worden.

Großübung der Bezirksreserve im Hiller Moor

DSC 0043Lübbecke/Hille. Die 2. Feuerwehrbereitschaft der Bezirksreserve Detmold war am Samstag (14.10.2017) im Großen Torfmoor zwischen Lübbecke und Hille (Kreis Minden-Lübbecke) im Einsatz. Ein Moorbrand, so die angenommene Lage, bedrohte das einzigartige Naturreservat. Insgesamt 190 Feuerwehrleute aus den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford übernahmen während der Großschadensübung die Löscharbeiten. Sie förderten das Wasser zum Teil aus dem Mittellandkanal.

Ausstellung von historischen Feuerwehrfahrzeugen am Kleinbahnmuseum Enger

DSC 0452Enger. Sie wurden als Rund- und später als Eckhauber gebaut. Ihre Technik galt als besonders zuverlässig und ihre luftgekühlten Dieselmotoren als unverwüstlich. Feuerautos von Magirus-Deutz waren in den 1950er und 1960er Jahren in nahezu jeder Feuerwache zu finden. Zeitweise war das Unternehmen sogar Marktführer für Feuerwehrautos in Europa. Noch immer gehören die Fahrzeuge mit der charakteristischen Motorhaube und der Silhouette des Ulmer-Münsters auf dem Kühlergrill zu beliebten Sammlerobjekten. Einige besonders schöne Magirus-Exemplare, aber auch Oldtimer anderer Nutzfahrzeughersteller, gab es erst kürzlich am Kleinbahnmuseum in Enger zu sehen.