Abstand halten und Eigentum schützen!

Experten geben Tipps für einen sicheren Jahreswechsel

Kreis Herford. Während ein Großteil der Menschen ausgelassen ins neue Jahr feiert, landen andere unfreiwillig in der Krankenhaus-Notaufnahme. Der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern und Alkohol im Straßenverkehr gehören zu den häufigsten Unfallursachen in der Silvesternacht. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am Jahresende besonders oft im Einsatz sind. Sie geben wichtige Tipps, um Unfälle und Brände zu vermeiden.

Zwischenfall im Klinikum verläuft glimpflich

Einsatz der Feuerwehr Herford am Weihnachtsfeiertag

P1040102Herford. Am ersten Weihnachtsfeiertag (25.12.2016) ist es im Klinikum Herford zu einem Zwischenfall gekommen. Aus einem defekten Beckenspüler im vierten Obergeschoss des Bettenhochhauses war plötzlich Rauch ausgetreten. Die Brandmeldeanlage löste sofort aus. Siebzehn Patienten wurden daraufhin vorsorglich evakuiert.

2016: Ein Jahr das beschäftigt, bewegt und berührt hat

Redaktion: kfv-herford.de blickt zurück

Rueckblick Redaktion iKreis Herford. Das Einsatzjahr 2016 ist für die Feuerwehren im Wittekindsland ohne spektakuläre Unglücksfälle verlaufen. Über mangelnde Arbeit konnten sich die Einsatzkräfte trotzdem nicht beklagen. Ihre Ausbildungssituation wird sich in den nächsten Jahren weiter verbessern: Der Kreisausschuss hat Anfang September einem fünfmillionenschweren Umbau der Kreisfeuerwehrzentrale zugestimmt. Bis zum Jahr 2020 werden ein neues Trainingszentrum für Atemschutzgeräteträger, eine moderne Schlauchpflegerei, neue Fahrzeughallen und Büros entstehen. Was hat die Feuerwehrleute aus der Heimat in den vergangenen zwölf Monaten sonst noch beschäftigt, bewegt und berührt? Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal zurück.

Sechs Verletzte nach Kellerbrand

Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes

Hiddenhausen/Schweicheln-Bermbeck.  Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Schweicheln-Bermbeck sind am Samstagvormittag sechs Personen verletzt worden. Ein Mann erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung. Fünf weitere Bewohner kamen zur Beobachtung in die umliegenden Krankenhäuser,  weil sie offenbar ebenfalls giftigen Rauch eingeatmet hatten.   Die Leitstelle löste Großalarm für die Feuerwehr und den Rettungsdienst aus.  Der Gebäudeschaden blieb durch das schnelle Eingreifen der Wehrleute gering.

Weiteres auf der Internetseite der Feuerwehr Hiddenhausen....

Größtes Trainingszentrum für Krisenstäbe in Deutschland

Neues „Lehrsaalgebäude C“ am Institut der Feuerwehr eingeweiht 

Münster. Die Naturgewalten scheinen in Anbetracht eines fortschreitenden Klimawandels immer unberechenbarer zu werden. Hinzu kommt eine permanente Terrorgefahr. Vor diesem Hintergrund rüstet das Land NRW weiter auf. Am Institut der Feuerwehr entstand in zweijähriger Bauzeit das „Lehrsaalgebäude C“. Die Krisenstäbe der Kommunen können darin gemeinsam mit den Einsatzleitungen der Feuerwehren angenommene Katastrophenfälle theoretisch durchspielen. Die modernste audio-visuelle Medientechnologie steht dafür zur Verfügung. Am 7. Dezember 2016 wurde das größte deutsche Trainingszentrum seiner Art offiziell eingeweiht. Innenminister Ralf Jäger übergab symbolisch den Schlüssel für den knapp 13 Millionen Euro  teuren Neubau an Institutsdirektor Berthold Penkert.

Aufgaben unter Realbedingungen erfüllt!

Vier Tage Aus- und Fortbildung an der Kreisfeuerwehrzentrale

FLIR0131Kreis Herford/Hiddenhausen. „Stell  Dir vor, da vorne brennt es – da vorne ist das Feuer!“  Für manche Feuerwehrschulungen mag diese Ansage wirkungsvoll genug sein. Eine noch so qualifizierte theoretische Ausbildung kann allerdings dichten Rauch, starke Hitze und lodernde Flammen nicht ersetzen.  Gerade für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr, die zur Menschenrettung oder zum Löschen in den Innenangriff vorgehen, ist eine realitätsnahe und praxisorientierte Heißausbildung unverzichtbar.  Anfang Dezember konnten die Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet ihre Aufgaben in einer mobilen Brandsimulationsanlage proben. Sie stand für vier Tage (01.12.-04.12.2016) an der Kreisfeuerwehrzentrale zur Verfügung.

400.000 Nadeln brennen wie Zunder!

Sicherheitshinweise des KFV Herford zur Advents- und Weihnachtszeit

Adventskranz Feuer DekraKreis Herford. Echte Wachskerzen sorgen in der Advents- und Weihnachtszeit für eine besinnliche Stimmung. Ihr unsachgemäßer oder leichtsinniger Gebrauch kann der Gemütlichkeit allerdings schnell einen brandheißen Schlusspunkt setzen. Die Erfahrungen der Feuerwehr haben gezeigt: Ist das Adventsgesteck oder der Christbaum ausgedörrt, können die Nadeln explosionsartig verbrennen. Damit es soweit gar nicht erst kommt, hat der Kreisfeuerwehrverband Herford einige Tipps parat, um Wohnungsbrände zu vermeiden.

In einer Stunde sind 2.500 Badewannen leer!

Wechselladerfahrzeuge mit Hochleistungspumpen am IdF in Münster übergeben

Düsseldorf/Münster. Das Land NRW stellt der Feuerwehr fünf Hochleistungs-Wasserfördersysteme für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Innenminister Ralf Jäger hat die Wechselladerfahrzeuge (WLF) samt moderner Pumpentechnik (am 7.12.2016) am Institut der Feuerwehr in Münster übergeben. Sie werden in Olpe, Paderborn, Emmerich, Euskirchen und Emsdetten stationiert. Rund 4,6 Millionen Euro wurden dafür investiert. Der Betrag stammt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer.

Das rollende Fitnessstudio

„Mobile Atemschutzübungsstrecke“ (Mobas) von der BF Hamburg gekauft

Kreis Herford. Eins der wohl längsten Feuerwehrfahrzeuge in NRW wird in Kürze an der Kreisfeuerwehrzentrale in Dienst gestellt. Der Sattelzug misst exakt 15,50 Meter. Doch Schläuche, Strahlrohre und Pumpen sucht man auf der Ladefläche vergeblich. Stattdessen gibt es Übungs-Labyrinth, Laufband, Endlosleiter und Fahrrad-Ergometer. Des Rätsels Lösung: Der Kreis Herford übernimmt die „Mobile Atemschutzübungsstrecke“ (Mobas) von der Berufsfeuerwehr Hamburg.  Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer atmet auf: „An der Feuerwehrzentrale in Hiddenhausen gibt nun wieder eine funktionierende Atemschutzausbildung!“

Vorbildliche Arbeitgeber erhalten Förderplakette

Hettich Gruppe und Wiemann GmbH in Düsseldorf ausgezeichnet

 3206127Düsseldorf/Kreis Herford. NRW-Innenminister Ralf Jäger hat zehn Unternehmen ausgezeichnet, die das Ehrenamt vorbildlich fördern. Mit der Hettich Gruppe (Kirchlengern) und der Wiemann GmbH (Bünde) erhielten gleich zwei Firmen aus dem Kreis Herford die Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“. Für Dirk Erdbrügger, Leiter der Hettich-Tagesalarmbereitschaft, und Meik Hackmann-Lubjuhn, Wiemann-Betriebssanitäter, war es ein besonderes Erlebnis. Sie reisten (am 25.11.2016) mit ihren Firmenchefs nach Düsseldorf, um die Ehrungen vom Minister persönlich entgegenzunehmen.