Kompakte Alleskönner!
Die neuen Fahrzeuggenerationen in München und Frankfurt a.M.
München/Frankfurt. Die Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) der großen Berufsfeuerwehren sind Tag für Tag im Einsatz. Ihr Anforderungsprofil ist deshalb speziell: Sie müssen robust und zuverlässig sein, ausreichend Platz für Mannschaft und Gerät bieten, aber auch gut durch den dichten Großstadtverkehr zu manövrieren sein. Die Berufsfeuerwehren München und Frankfurt am Main haben erst kürzlich ihre neuen HLF-Generationen vorgestellt. Was sofort auffällt: Die neuen Modelle sind nicht größer, breiter und schwerer geworden, sondern stattdessen kompakter und wendiger.
Halle (Saale)/Berlin. Ein völlig unerwarteter Sirenenalarm hat am 10. Januar 2026 die Bevölkerung der Großstadt Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) in Angst und Schrecken versetzt. Und genau das haben die Täter offenbar beabsichtigt: Denn was zunächst nach einem technischen Defekt aussah, soll das Ergebnis eines Cyberangriffs - also eines unerlaubten Zugriffs auf das Computersystem der Stadt - sein. Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt hat den Fall mittlerweile übernommen. Experten des Deutschen Feuerwehrverbandes unterstützen die Ermittlungen. Die Kooperation zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der Gefahrenabwehr hat höchste Priorität, um sowohl die Ursache des Vorfalls schnell aufzuklären als auch weitere Risiken für kritische Infrastrukturen zu minimieren, sagte Dr. Alexander Beck, DFV-Sicherheitsexperte.
Bünde. Der Tatra Force T815-7 (4x4) wurde ursprünglich für das Militär konzipiert. Sein Allradantrieb und der Zentralrohrrahmen mit Einzelradaufhängung verleihen dem LKW hervorragende Geländeeigenschaften. Das haben Feuerwehrausrüster wie Rosenbauer längst erkannt. Sie nutzen die robuste Technik des tschechischen Herstellers für ihre geländegängigen Einsatzfahrzeuge. Anfang 2023 hat die Feuerwehr Bünde ein Tanklöschfahrzeug 4000 auf Tatra-Fahrgestell mit Rosenbauer-Aufbau in Dienst gestellt, das vornehmlich für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung gedacht ist. Redaktion: kfv-herford.de stellt das „Kraftpaket“ als Fahrzeug des Monats Januar 2026 vor.
Kreis Herford. Extremwetter, Extremismus und angespannte Sicherheitslage: Vor diesem Hintergrund gewinnen der Katastrophen- und Zivilschutz zunehmend an Bedeutung. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW und der großen Hilfsorganisationen können in Krisenzeiten aber nicht überall gleichzeitig helfen und sofort alle Probleme lösen. „Es geht deshalb darum, die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung zu stärken“, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Herford.
Berlin/Spenge. Für die sechs Einsatzkräfte vom Löschzug Spenge-Lenzinghausen ist der Einsatz in Berlin beendet. Sie traten am Donnerstagmittag (8.01.2025) die Heimreise an. Seit Montagnacht war die Teilkomponete „Strom“ der 2. Bereitschaft der Bezirksreserve Detmold (Herford/Minden-Lübbecke) in der Hauptstadt im Einsatz, um das Stromnetz zu stabilisieren. Nach einem Brandanschlag, der offenbar von Linksextremisten verübt wurde, waren zunächst rund 45.000 Haushalte und 2.000 Gewerbetreibende ohne Strom (Redaktion: kfv-herford.de berichtete). Mittlerweile ist der Stromausfall behoben.
Berlin/Spenge. Der Blackout im Südwesten von Berlin bereitet weiterhin erhebliche Probleme. Am Dienstag (6.01.2025) haben rund 25.000 Haushalte noch immer keinen Strom. Mittlerweile sind hunderte Einsatzkräfte, darunter viele Ehrenamtliche von Feuerwehr, THW und den Großen Hilfsorganisationen vor Ort, um die Infrastruktur notdürftig aufrecht zu erhalten. NRW hat fünf Energiemodule geschickt, darunter die Einheit vom Löschzug Spenge-Lenzinghausen, um die Stromversorgung zu stabilisieren. Weitere folgen im Laufe des Tages. Am Samstagmorgen hatten offenbar Linksextremisten einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke vor dem Kraftwerk Lichterfelde verübt und dadurch die Krise ausgelöst. Die Probleme mit der Stromversorgung sollen nach Behördenangaben noch bis Donnerstag anhalten (Redaktion: kfv-herford.de berichtete bereits).
Spenge/Berlin. Seit Samstag sind zehntausende Haushalte im Südwesten Berlins ohne Strom. Die Situation ist weiterhin angespannt. Mittlerweile hat die Senatsverwaltung Hilfe aus anderen Bundesländern angefordert. Nordrhein-Westfalen schickt fünf Feuerwehr-Anhänger „Notstrom“ des Katastrophenschutzes, darunter die Einheit aus Spenge, in die Bundeshauptstadt (5.01.2026). Die Bundeswehr und Bundespolizei unterstützen ebenfalls bei der Bewältigung der Krise. Ein Brandanschlag auf eine Stromtrasse am Teltowkanal hat das Chaos ausgelöst. Die linksextremistische „Vulkangruppe“ soll dafür verantwortlich sein.
Kreis Herford. Drei verheerende Brände haben das Einsatzgeschehen 2025 im Kreis Herford überschattet: Anfang des Jahres stand eine Industriehalle in Löhne in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil in dem Recyclingbetrieb Batterien explodierten. Im Sommer brannte in Herford-Schwarzenmoor ein Bauernhof bis auf die Grundmauern nieder. Glücklicherweise kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Der Brand eines Holzhauses in Kirchlengern, der sich im Herbst ereignete, verlief weniger glimpflich. Ein Mann verlor auf tragische Weise sein Leben. Doch in den zurückliegenden Monaten gab es auch Grund zur Freude. Die erweiterte Kreisfeuerwehrzentrale in Hiddenhausen-Eilshausen wurde Ende Oktober eingeweiht. Sie bietet mehr Platz und moderne Trainingsmöglichkeiten. Der Kreis Herford verfügt nun über eine Hochleistungspumpe und eine Sandsackfüllmaschine, um besser auf Hochwasserlagen reagieren zu können. Redaktion: kfv-herford.de blickt noch einmal auf das Feuerwehrjahr 2025 zurück, erinnert an die besonderen Ereignisse, aber auch traurigen Momente in den vergangenen zwölf Monaten. Teil 2 des Jahresrückblicks reicht von Juli bis Dezember 2025.
ich wünsche Euch und Euren Familien ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest 2025. Ich hoffe, dass wir von größeren Einsätzen über die Feiertage verschont werden. Das zu Ende gehende Jahr hat uns insbesondere bei zahlreichen größeren Brandeinsätzen das ein und andere Mal stark gefordert. Diese großen Brandereignisse konnten wir Dank gemeinsamer Unterstützung aller Feuerwehren im Kreis Herford erfolgreich bekämpfen und eindämmen. Hier hat sich wieder einmal unsere kreisweite hervorragende Zusammenarbeit gezeigt. Ausdrücklich möchte ich hierbei auch die Hilfsorganisationen von DRK und THW erwähnen, die uns mit ihren speziellen Einsatzmitteln und Fähigkeiten für Versorgung und Bergung eine große Hilfe waren.
Ulm/Donau. Ältere Feuerwehrfahrzeuge aus der Produktion der Magirus GmbH könnten für mehrere Gerätehausbrände ursächlich sein. Diese Vermutung äußerte vor kurzem das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) in Kiel, das zuvor Untersuchungen durchgeführt hatte. Jetzt hat sich der Feuerwehrausrüster aus Ulm/Donau selbst zu Wort gemeldet: Magirus sichert in einer Pressemitteilung (18.12.2025) die volle Unterstützung bei der Aufklärung der Schadensserie zu.